Entspannung im Allgemeinen, speziell das Autogene Training, kann in vielen Lebensbereichen helfen und sich positiv auswirken. Beim Autogenen Training wird das vegetative Nervensystem entspannt, das auf den Blutkreislauf, aber auch auf den gesamten Körper großen Einfluss hat.
Das Autogene Training führt Entspannung herbei durch selbst beeinflussende Leitsätze, der Vorstellung
eines wunderschönen Ortes der Ruhe, verbunden mit einem positivem Gefühl. Du brauchst dafür keine Vorkenntnisse und kannst jederzeit und überall deine Übungen machen. Wenn du das
Autogene Training einmal erlernt hast, benötigst du nur noch einen kurzen Gedanken an dein Ruhebild oder einen der Leitsätze, damit sich dein Nervensystem wieder entspannt und du somit
auch.
Nicht jeder kann mit Autogenem Training etwas anfangen. Die Vorstellung von Bildern oder das Fühlen von Wärme und Schwere gelingt nicht jedem. Für diese Personen gibt es alternativ die Progressive Muskelrelaxation (PMR). Mit diesem Entspannungstraining werden aktiv Muskeln angespannt und wieder gelockert.
Diese Vorgehensweise wird bewusst und gezielt gesteuert. Die Anspannungsphase ist ca. 5 - 7 Sekunden, die darauf folgende Entspannungsphase deutlich länger mit ca. 50 - 60 Sekunden.
Wichtig bei den Übungen ist die eigene Körperwahrnehmung. Im Grunde genommen ist die PMR ein Wahrnehmungstraining. Der Fokus sollte auf der Wahrnehmung während der Anspannung und danach liegen. Je deutlicher diese zwei unterschiedlichen Zustände wahrgenommen werden, desto besser wird auch die Selbstwahrnehmung geschult.
Bei der Meditation begibt man sich im Grunde auf eine Reise in sein innerstes Selbst. Bilder, Gedanken und Gefühle können aufkommen, Unterbewusstes kann auf einmal bewusst werden. Geduld ist hier durchaus notwendig. Die Meditation erfordert sehr viel Training und Übung. Nicht jeder kann auf Anhieb meditieren. Wichtig ist, dass es kein MUSS ist sondern ein SEIN. Kreisende Gedanken, Unruhe, Langeweile können aufkommen. Einfach die Gefühle und Gedanken kommen lassen, nicht unterdrücken und vorbeiziehen lassen. Man meditiert am besten immer am gleichen Ort und an jedem Tag. Ideal wäre auch zu gleichen Zeit. So konditioniert man seinen Körper auf Ruhe und Entspannung. Für den Anfang kann auch Meditationsmusik oder eine angeleitete Meditation helfen.
Hier findest du Ideen für die Entspannung zuhause!
